Zookis - Hai (Finn) 45

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Finn lebt im Stillen Meer, wo er Stunden damit verbringt, in weiten und ruhigen Kreisen zu schwimmen. Er wiederholt gerne die gleiche Route, weil er sagt, dass das Meer besser spricht, wenn etwas aufhört, sich zu ändern. Mehrere Tage lang bemerkte er etwas Merkwürdiges: In einem bestimmten Bereich drehte sich die Strömung immer auf die gleiche Weise, obwohl der Rest des Wassers in eine andere Richtung floss. Finn kehrte immer wieder zurück, bis er den Hinweis verstand. Die Strömung umrundete weder einen Felsen noch ein Korallenriff. Sie umkreiste denselben Schatten, den Tofu im Ozean hatte auftauchen sehen. So löste er einen kleinen Teil des Rätsels: Der Schatten trieb nicht ziellos umher und war auch keine Spiegelung des Meeres. Er nahm bereits seinen Platz ein, als ob Die Letzte Insel nicht ankäme… sondern langsam erwachte. Seitdem schwimmt Finn nicht mehr nur, um voranzukommen. Jetzt weiß er, dass manche wichtigen Dinge nicht früher erscheinen, indem man schneller ist, sondern wenn die Zeit gekommen ist, sie zu sehen. Moral: Manchmal erscheint etwas nicht, wenn man es eilig sucht, sondern wenn man lernt, auf seinen Moment zu warten.