Zookis - Gepard (Dash) 42
Dash lebt auf den Nebelwiesen, wo er es liebt, so schnell zu rennen, dass das Gras sich unter seinen Füßen biegt. Er hat immer gedacht, wenn ein Weg existiert, ist es am besten, ihm im Laufschritt zu folgen. Eines Nachmittags bemerkte er etwas Seltsames: Jedes Mal, wenn er denselben Streifen der Wiese überquerte, verschwanden seine Spuren schneller als die anderen. Er versuchte es immer wieder, bis er beschloss, innezuhalten und ruhig zuzusehen. Dann sah er die Spur. Unter diesem Streifen bebte die Erde ganz sanft, als ob etwas Altes dort unten immer noch vorbeizog. So verstand er einen kleinen Teil des Geheimnisses: an offenen Orten hinterlässt der alte Weg keine Spuren oben… er löscht sie, um frei zu bleiben. Seitdem ist Dash immer noch der Schnellste, aber er rennt nicht mehr gedankenlos. Er weiß jetzt, dass selbst Geschwindigkeit eine Richtung braucht.
Moral: Schnell zu sein nützt wenig, wenn man zuerst nicht versteht, wohin man geht.